Großes Abenteuer gesucht und gefunden

Tobias Adelmann wollte einmal auf große Tour gehen und entschied sich für ein Jahr „Work and Travel“ in Australien

Tobias Adelmann hat seinen Laptop mitgebracht, auf dem gut 1.000 Bilder die Stationen seiner Reise dokumentieren. Er kommt schnell ins Erzählen und seine Mimik spiegelt die Erfahrungen, die er auf seiner Reise gemacht hat. Seine Augen strahlen, wenn er an die fantastischen Tauchgänge am Great Barrier Reef denkt oder an die endlos langen Sandstrände im Osten Australiens. Dazwischen wird er jedoch auch nachdenklich, erinnert sich an Zeiten der Einsamkeit und die kleineren und größeren Probleme, denen er gegenüberstand. Viel hat er in diesem Jahr erlebt und er möchte die gemachten Erfahrungen auf keinen Fall missen. „Es waren zwölf Monate, die mich definitiv in vielerlei Hinsicht weitergebracht haben“, sagt Tobias rückblickend und kommt auch gleich wieder ins Schwärmen.
Aber, wie kam es zu dieser Idee? Nach seinem Schulabschluss an der Würzburger David-Schuster-Realschule begann Tobias eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann bei Aldi in Giebelstadt. „Da habe ich wirklich viel gelernt, aber es war auch eine anstrengende Zeit mit viel Arbeit und hohem Druck, die Ausbildung gut abzuschließen. Zur
Entspannung habe ich dann an den Wochenenden viel Party mit meinen Freunden gemacht. Und irgendwann war mir das alles irgendwie zu viel“, erinnert sich Tobias Adelmann.
Nachdem die Ausbildung abgeschlossen war, wollte der gebürtige Mooser einfach nur

„Ich muss mal aus allem raus“

weg und etwas ganz anderes erleben. Raus aus der Landidylle, raus aus dem gemütlichen Nest des Elternhauses.
Schnell wurde er im Internet fündig: Work and Travel schien ein passendes Angebot. Er nahm Kontakt zu einschlägigen Agenturen auf, die professionelle Unterstützung versprachen, erkundigte sich online auf Foren, kontaktierte Gleichgesinnte und las die Berichte von Travellern, die ihre Erlebnisse, Routen und Erfahrungen weitergeben wollten.
Inzwischen hatte sich seine Idee herumgesprochen. Bei seinen Eltern fand er sofort Unterstützung, während ein Onkel und so mancher Freund ihm ein solches Projekt nicht zutrauten. „Na mach mal! In drei Wochen stehst Du wieder auf der Matte“, waren die weniger hilfreichen Kommentare dazu. Jetzt erst recht und auf eigene Faust entschied Tobias und legte los: Wanderstiefel, Schlafsack, Rucksack, Hängematte, Moskitonetz und Survivalmesser wurden gekauft, der Reiseatlas von National Geographic bestellt und das Flugticket gebucht. Den vorher noch optimistisch gestimmten Eltern wurde es nun doch in der Magengrube etwas flau und versehen mit dem Joker „Wenn Du Probleme hast – wir holen Dich sofort wieder nach Hause“, konnte die Reise des 19-Jährigen beginnen.
Am 12. März 2012 startete der Flieger vom Frankfurter Flughafen Richtung Singapur, dem Stadtstaat zwischen Malaysia und

Frankfurt – Singapur – Cairns

Indonesien. „Ich kam mitten in der Nacht an, war übermüdet und merkte, dass mich mein Mut schon jetzt langsam verließ! Eine riesige Stadt, und ich lief etwas außerhalb des Zentrums umher, um eine günstige Schlafgelegenheit zu finden. Um drei Uhr lag ich dann in einem billigen, schmutzigen Zimmer – starrte an die Decke und wollte eigentlich nur wieder nach Hause.“
Ein freundlicher Nachtportier half dem jungen Unterfranken dann weiter, ließ ihn an einen Computer, wo Tobias mittels Facebook mit seiner Mutter und einigen Freunden Kontakt aufnahm und sich Mut zusprechen ließ. Mitten in der Nacht machte er sich dann auf den Weg zur unglaublichen, hell erleuchteten Skyline von Singapur und war einfach nur fasziniert. Der erste Schock war spätestens nach drei Tagen überwunden und der anschließende Flug brachte ihn nach Cairns im Nordosten Australiens.
Der 54-jährige Martin Seubert, ein Bekannter von Tobias Vater, betreibt hier eine kleine Bar und ein Restaurant direkt am Strand. Eine erste Anlaufstelle war gefunden,
auch wenn der nette Deutsche gleich beim Bekanntmachen Tobias darauf hinwies, dass er keine Zeit hätte, um Kindermädchen zu spielen. „Du musst Dich hier um Deine Sachen selber kümmern, kannst aber ein Zimmer haben.“ Dazu gab es auch gleich den

... die erste Anlaufstelle

ersten Job, denn für Unterkunft und Essen musste Adelmann am Wochenende im „Clifton Capers“ als Küchenhilfe und Tellerwäscher arbeiten. Damit konnte die Reisekasse, Tobias war mit 3.500 Euro gestartet, geschont werden. „Und Australien ist teuer“, bemerkt er, „eine Schachtel Zigaretten kostet 20 Dollar oder ein Kasten Bier gleich 50 Dollar.“ Hier relativiert Tobias und setzt hinzu: „Dafür sind auch die Gehälter ganz ordentlich und man kann gut Geld verdienen!“ Mit der Zeit kamen jetzt auch unter der Woche Jobs dazu – erst stundenweise als Hilfsgärtner, nach einigen Wochen ein großer Job in einem Hotel als Nachtportier.
„Davor war ich überall herumgelaufen und habe in gut 20 Geschäften und Restaurants einen kleinen Steckbrief von mir hinterlassen, um an Jobs zu kommen. Daraus hat sich zunächst gar nichts entwickelt – aber zum Schluss kam halt doch noch ein neuer Job dazu! Du musst ganz schön die Werbetrommel rühren und selbstsicher auftreten, denn es gibt in Australien viele Backpacker (junge Leute, die mit dem Rucksack auf Reisen sind), die sich etwas dazuverdienen wollen.“
Aber „Tobi“ war ja nicht nur der Arbeit wegen hier. Mit dem Clifton Beach hatte er eine richtige Tauchhochburg vor der Nase und so wurde für 1.200 Dollar alsbald ein Tauchkurs am größten zusammenhängenden Riff der Welt, dem Great Barrier Reef gebucht. Gedacht war dieser Kurs auch als kleine Entschädigung für die sprachlichen Strapazen, denn sein Realschulenglisch reichte nur für simple Gespräche. „Das australische Englisch, der Slang und die örtlichen Gegebenheiten der Sprache führten anfänglich zu vielen Missverständnissen in der Kommunikation“, erinnert sich Tobias und fügt lachend hinzu: „Es wurde aber von Tag zu Tag besser und am Ende meiner Reise habe ich sogar in Englisch geträumt.“
Die Tauchausbildung sorgte indes für ein Super-Erlebnis. Zur Theorie kamen täglich vier bis fünf Tauchgänge und Begegnungen mit Haien, Schildkröten, Muränen und unzähligen Fischarten. Dazu gesellten sich farbenprächtige Korallenriffe, atemberaubende Steilhänge, Höhlen und geheimnisvolle Schiffswracks.
Nach gut einem Monat bekam Tobias immer mehr Jobs, arbeitete schon etwa 40 Stunden in der Woche und hatte sich damit

Ab in den Winter

bereits ein gutes finanzielles Polster geschaffen. „In so mancher Woche konnte ich mit einigen Überstunden 1.000 australische Dollar verdienen. Davon werden aber etwa 30 Prozent Steuern einbehalten, die jedoch nach Ende der Reise und wenn man sechs Monate gearbeitet hat, wieder zurückerstattet werden“, erklärt Tobias Adelmann.
Drei Monate später stand dann ein gravierender Ortswechsel bevor. Martin Seubert verpachtete sein „Clifton Capers“, um als Chefkoch in einem Hotel für eine Saison im Skigebiet Falls Creek im Bundesstaat Victoria zu arbeiten. Das roch nach Abenteuer am anderen Ende Australiens und Tobias wollte mit in den Schnee. Er hatte Glück – durch Martins Vermittlung wurde auch ihm ein Job zugesagt.
Rucksack und Koffer waren schnell gepackt und die beiden Männer flogen von Cairns über Sydney nach Victoria. Auf dem Zwischenstopp in Sydney übernachteten sie in einem Hostel. Tobias zog es an diesem Abend noch auf ein Bier in die Stadt. Die gemütliche Kneipe sollte für die weitere Reise eine große Veränderung bereithalten. Denn hier traf der Franke auf die Holländerin Marije, die gerade in Australien angekommen war, um ihr Work & Travel zu starten.
Aus dem abendlichen Bier wurde eine Verabredung, um am nächsten Tag gemeinsam Sydney anzusehen. „Da hat es zwischen uns gefunkt“, erinnert sich Tobias lächelnd und Marije wollte nun ebenfalls mit ins Skigebiet. Auch hier konnte der gute Martin helfen und vermittelte kurzerhand der Holländerin ebenfalls einen Arbeitsplatz in den Bergen.
Falls Creek ist eines der wenigen Skigebiete in Australien und wird vorwiegend von Einheimischen besucht. Die Nachfrage ist

Falls Creek: viel Arbeit, wenig Freizeit

groß, die Preise sind für viele unerschwinglich. Mit etwa 4.500 Betten und vielen Hotels, Restaurants und Bars ist es ein idealer Ort für Saisonarbeiter und Backpacker, die einen Job suchen. Für Tobias und Marije brechen arbeitsintensive Zeiten an. Gearbeitet wird in allen Bereichen des Hotels. Als Küchenhilfe, Tellerwäscher, beim Bettenmachen oder Schneeschippen sind die beiden anzutreffen und das für 40 bis 45 Stunden die Woche. Frauen und Männer sind getrennt untergebracht, Tobias mit weiteren fünf Männern in einem Zimmer mit Stockbetten.
Freunde auf Facebook sehen ihren strahlenden Kumpel mit gelber Skihose und Mütze in winterlicher Landschaft. „Die waren alle perplex – eben noch Bilder vom tropischen Riff, jetzt Eiszapfen und Schneeberge auf der Pinnwand“, erinnert sich der Wanderarbeiter süffisant.
Dabei kommen die beiden Europäer kaum zum Skifahren. Gerade vier Mal leisten sie sich das teure Vergnügen und sind sonst eher zu Fuß unterwegs – auf Wanderungen in den verschneiten Bergen.
Nach drei Monaten haben es die beiden geschafft. Der Job geht zu Ende, die Konten haben sich ordentlich mit australischen Dollar gefüllt. Pläne werden für die nächsten Monate geschmiedet. Jetzt, nach inzwischen sechs Monaten in Australien, soll richtig Urlaub gemacht und ganz ohne Arbeit die Ostküste bereist werden. Das Pärchen fliegt von Victoria nach Melbourne und kauft dort bei einem Autohändler einen gebrauchten Toyota Station Wagon mit viel Raum, um darin auch schlafen zu können.
Los geht's! Als erstes befahren die beiden an der Südküste die berühmte Great Ocean Road. 250 km traumhafte Strände verlaufen

„... einfach eine geile Zeit!“

hier in südwestlicher Richtung, wo die Berge des Hinterlandes teilweise bis ans Meer reichen. Sie sind begeistert vom Surferparadies Bells Beach mit seinen riesigen Wellen, den zwölf Aposteln (eine berühmte Kalksteinformation), Regenwäldern und Nationalparks.
Dann soll es über Melbourne auf die spektakuläre 6000-km-Reise an der Ostküste entlang zurück bis nach Cairns gehen. Tobias und Marije fahren auf der längsten nationalen Straßenverbindung weltweit: dem National Highway 1, der dem Verlauf der Küste folgend Australien umrundet. „Auf unserer Fahrt haben wir meist im Auto übernachtet. Rücksitze umgeklappt und schon war das Bett gemacht. Oft haben wir auch einfach am Strand geschlafen. Da hat uns immer wieder ein unglaubliches Glücksgefühl erfasst. Wir schauten nachts in den hellen Sternenhimmel, der ungetrübt von städtischen Lichtquellen das gigantische Weltall erstrahlen ließ“, erzählt Tobias. „Und am Morgen wachst Du auf‚ schaust auf das Meer und kannst springende Delfine sehen. Und dafür weit und breit keinen einzigen Menschen.“
Marije und Tobias sind froh darüber, die scheinbar unendlichen Weiten gemeinsam erleben und verarbeiten zu können. Oft fah-ren sie einen halben Tag, um den nächsten Ort, einen Supermarkt oder eine Tankstelle zu erreichen. Weit ab von der Zivilisation steht die Natur absolut im Vordergrund. Sie durchqueren Nationalparks, die auf der Strecke liegen, erkunden Regenwälder mit ihren Baumgiganten, besuchen tosende Wasserfälle und treffen auf bizarre Steilküsten.
Manchmal kommt bei beiden auch kurz das Gefühl von Einsamkeit auf. Oder Marije bekommt etwas Angst, wenn unbekannte Geräusche die Nachtruhe stören. „Aber alles in allem hatten wir Glück und es ist uns nie etwas passiert“, erinnert sich Tobias.
Auf die Frage, ob es denn zwischen ihm und seiner Freundin auch immer harmonisch zuging, antwortet Tobias nach kurzem Nachdenken: „Die überwiegende Zeit war es wirklich toll, mit Marije unterwegs zu sein. Aber natürlich, es gab dann auch immer wieder Streitereien oder Disharmonien, gerade zum Ende unserer Reise hin – oft wegen Kleinigkeiten. Marije war immer spontan und sehr kontaktfreudig, ich dagegen typisch deutsch – organisierend, planend und ordnend. Trotz unterschiedlicher Auffassungen musste jeder von uns lernen, nicht immer den eigenen Kopf durchzusetzen und stattdessen nach Kompromissen zu suchen.“
Gegessen wird oft aus Dosen, Vorräte in Märkten an der Strecke gekauft, um Geld zu sparen. Denn Restaurants sind teuer. Ab und an leisten sich die beiden ein günstiges Hostel oder übernachten auf einem Zeltplatz, um wieder einmal zu duschen und Wäsche machen zu können.
Immer wieder treffen sie auf andere Backpacker aus der ganzen Welt. Von einem starken Gemeinsamkeitsgefühl getragen, sind es immer interessante Begegnungen. „Die Leute sind offen und sehr kommunikativ. Bei diesen Treffen erfährst Du Neuigkeiten, Informationen werden ausgetauscht und Du erhältst immer wertvolle Tipps, was unbedingt anzusehen ist.“ Ein Tipp ist die aufstrebende Stadt Surfers Paradise, bekannt für ihre Skyline und den wunderbaren Sandstrand. Tobias steht hier zum ersten Mal auf einem Surfbrett.
Weiter geht es nach Nossa und hier mit dem Kanu in die Everglades, wo Tobias ausladende Mangroven und Sumpfgebiete begeistern und wilde Krokodile zu sehen sind. Und wieder geht es weiter, Hunderte von Kilometern zum nächsten Ziel! Zu einem unvergessenen Highlight werden die Whitsunday Islands. Sie bestehen aus 74 Inseln, liegen am Great Barrier Reef und haben überwiegend Nationalparkstatus. Es gibt hier für das Duo viel zu sehen – angefangen von urzeitlichen Waranen bis zu Stachelrochen, die im knietiefen Wasser am Meeresgrund liegen. Und von einer weiteren Besonderheit kann Tobias berichten: „Hier dürfte es wohl den feinsten Sand der Welt geben. Wir haben uns mit dem Sand die Zähne geputzt und uns damit von Kopf bis Fuß gewaschen. Das hat wie ein Peeling gewirkt!“
Die Ostküstenreise ging nun langsam dem Ende entgegen. Tausende Kilometer waren gefahren und das holländisch-deutsche Team hatte ein unvergessliches Abenteuer hinter sich gebracht.

... zurück in Cairns!

Zurück in Cairns, wo für Tobias alles begonnen hatte, erwies ein Blick auf das Konto: Tobias war definitiv „blank“! Schnell wurden alte Kontakte wieder aufgenommen und für die erste Woche bekamen die Urlauber bei Freunden kurzfristig ein Zimmer. Zwei Jobs wurden in der Gastronomie gefunden, das Auto konnte glücklicherweise zum Kaufpreis weiterverkauft werden. Kurz darauf fanden Tobias und Marije ein kleines Apartment und konnten umziehen.
Nun verdiente sich der junge Franke täglich direkt am Strand in der „Apres Beach Bar“ (Bar und Restaurant) das Geld als Barkeeper und Kellner. „Eine echt schöne Arbeit“, erinnert sich Tobias, mit Blick aufs Meer und immerhin einem Hauch von Urlaub. Aber es gab auch einige Probleme: „Da die meisten Bars und Restaurants hier mit Backpackern arbeiten, gab es eine hohe Fluktuationsrate und darunter litt öfters die Qualität – vor allem die der Küche. Hin und wieder arbeiteten da Köche mit zwei linken Händen und wir hatten dann viel Stress mit den Gästen.“
In dieser Zeit kamen auch zwei Freunde aus der Heimat zu Besuch – die Würzburger Eric und David. „Mit Eric zusammen habe ich einige Tage später eine Schildkröte gerettet, die bei Ebbe gestrandet war und sich in einer Riffplatte verfangen hatte. Wir haben sie dann ins Meer zurückgetragen – dabei haben wir uns echt gut gefühlt und waren richtig stolz.“
Nach sieben Monaten gemeinsamer Zeit haben sich dann die Wege von Tobias und Marije erst einmal getrennt. Sie flog weiter nach Neuseeland, um dort ihre Urlaub machenden Eltern zu treffen – Tobias blieb noch einige Wochen, um das restliche Geld für einen zweimonatigen Thailandaufenthalt zu erwirtschaften. Als mit einer Steuerrückzahlung und erspartem Geld 5.000 Dollar auf dem Konto standen, war auch für Tobias die Zeit gekommen, um Abschied von Australien zu nehmen.
Der Flug nach Bangkok sollte der Beginn eines weiteren Abenteuers und gleichzeitig ein Kulturschock sein. Australien mit seinen europäisch bzw. englisch geprägten Einflüssen hier und Thailand mit einer völlig anderen Kultur – verrückt, undurchsichtig und dennoch liebenswert – dort. Unglaublich waren für Tobias in Thailand vor allem die Preise. „Ich fühlte mich hier wie ein reicher Mann, denn alles war unglaublich günstig – ein gutes Mittagessen zum Beispiel gab es schon für einen Euro.“
Aber Asien, das ist eine ganz andere Geschichte. Nach zwei Monaten ging es in die Heimat zurück und die Freude, wieder zu Hause zu sein, war unglaublich. Seit dem Beginn seiner Reise war ein ganzes Jahr vergangen. Die Beziehung zu Marije hielt noch eine kurze Zeit – aber die Wege zueinander waren wohl zu weit. Geblieben sind unvergessliche Zeiten und eine starke Freundschaft.
Tobias resümiert: „Ich hatte eine fantastische Zeit, konnte viel lernen und bin selbstbewusster geworden. Ich kann nur allen jungen Menschen empfehlen, ein solches Jahr mit Work & Travel zu verbringen.“
Tobias Adelmann beginnt im März 2014 eine zweite Ausbildung bei der bayerischen Landespolizei.

Roland Schwerdhöfer

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