Marion Edema – Fotografin und Fotokünstlerin aus Leidenschaft

Sie ist ein geborenes und waschechtes Kölner Kind, hat zwischendurch in Stuttgart gewohnt und dann in Unterfranken ihre Heimat gefunden: Marion Edema.
Eine echte Powerfrau, die gleich drei Berufe gelernt hat – Näherin, Hotelfachfrau und Kommissioniererin. Und zwischen den genannten Ausbildungen hat sie noch in Abendkursen an der Foto Koch Akademie in Köln einen Abschluss als Fotografin gemacht. Zudem hat sie drei Kinder großgezogen, erzählt sie lachend bei Aufzählung ihrer bisherigen Lebensgeschichte.
Zum Fotografieren und auch Filmen kam sie durch ihre Kinder, die sie in allen Lebenslagen und zu allen Zeiten mit der Kamera begleitete. So war sie auch nach der Fotografenausbildung vor 25 Jahren eigentlich nur Hobbyfotografin, bemerkt sie.
„Ich hab dann 2002 in Würzburg angefangen, auch professionell als Fotografin zu arbeiten. Erst privat und dann bei ‚Main Ding‘, einem OnlinePortal der Mainpost, als Partyfotografin. Dazu kamen damals noch diverse Nebenjobs, um finanziell über die Runden zu kommen“, erinnert sich die quirlige Frau.
Bilder schießt sie aus allen Lagen und liegt dafür schon auch mal auf dem Rücken am Boden. Jetzt ist sie gern gesehener Gast auf allen Veranstaltungen, die Leute beauftragen inzwischen auch privat Fotos von ihr – ihre Bekanntheit wächst.

Für Gong, Charivari und Mainfranken 24 unterwegs

Das bleibt auch dem Funkhaus Würzburg nicht verborgen. Sie wechselt zu Gong, Charivari und Mainfranken 24. Auch hier schießt sie Bilder für die Online-Ausgaben und ist nun auf allen möglichen Events in der Stadt und im Landkreis anzutreffen. Jetzt kommen noch mehr Anfragen von Unternehmen und Privatleuten, die sie als Fotografin für ihr Geschäft oder eine Hochzeit buchen wollen. Sie liebt ihren Beruf und erzählt enthu-siastisch, was sie auf den Veranstaltungen alles erlebt. Ihr Lebenspartner Heinz Borutta, der beim Gespräch mit im Büro anwesend ist, erinnert sich da auch schnell an eine Begebenheit, die zeigt, wie verrückt Marion manchmal sein kann. Er erzählt: „Auf einer Veranstaltung wurde Marion von einem unvorsichtigen Mann angerempelt und fiel unglücklich, sodass der Arm gebrochen war. Aber nur einen Tag nach dem Vorfall war sie schon wieder unterwegs – den linken Arm im Gips und in der rechten Hand die Kamera. So schoss Marion dann Faschingsbilder in Kleinrinderfeld.“
Hinfallen darf man, nur muss man schnell wieder aufstehen. Nach diesem Motto lebt die umtriebige Fotografin, die heute auf dem Land in einem alten Bauernhaus lebt. Sie liebt den Karneval und das Motorradfahren – das allerdings nur als Sozius auf der Harley von Heinz. Und sie trägt gerne ihre Bikerklamotten und schwarze Lederhandschuhe, mit denen sie auch als Fotografin unterwegs ist. Sie sei einfach eine fröhliche, liebenswerte Rockerin, sagt sie und lacht dabei verschmitzt. Und dennoch ist Marion Edema wandlungsfähig. Auf dem Sport- und Medienball kommt das Abendkleid zum Einsatz, wenn ein Hochzeitsauftrag hereinflattert, tritt sie in seriösem Schwarz-Weiß auf und erfüllt so ihren Auftrag.

... soziales Engagement mit kostenlosen Fototerminen

Aber sie ist nicht nur ein bekennender Menschenfreund – auch Tiere haben es ihr angetan, und soziales Engagement ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Im Verein „Fellkinder in Not“ hilft sie ebenso mit wie im Reitverein oder Karnevalsclub – Fototermine sind für sie immer kostenlos, denn die Vereine hätten ja immer klamme Kassen, weiß die Fotografin.
In den letzen Jahren ist noch ein weiteres berufliches Standbein entstanden. Mehr und mehr hat sich neben der klassischen Fotografie die Bildbearbeitung als neuer Arbeitsbereich ergeben. Marion erzählt, dass es am Anfang immer nur kleine Retuschen gewesen seien – hier mal einen kleinen Lichtreflex wegnehmen, da mal ein störendes Detail entfernen. Mit dem umfangreichen Programm Photoshop wurde sie immer vertrauter und ihr Können immer versierter. Das bemerkten auch die Kunden und hatten immer ausgefallenere Wünsche für ihre Fotos. Heute verbindet Marion die beiden Bereiche – erst mal die vorausgesetzten Fotos schießen, dann die Personen und die Umgebung verändern.

... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – Fotokunst wir immer gefragter!

Inzwischen hat sich ihre Fotokunst herumgesprochen und Marion liefert exzellente Fantasiebilder. Da sitzt dann ein Kind auf einem Flugzeug und fliegt damit durch Himmel und Wolken, die tanzende Ballerina wirbelt Feenstaub auf oder die junge Königstochter bekommt als Hintergrund eine Zauberlandschaft mit entsprechendem Zauberschloss. Spektakulär auch das personifizierte Bild eines brennenden Motorrads samt Fahrer, dazu der Toten-
kopf. Ein Biker hatte „Ghost Rider“ im Kino gesehen und wollte wie der Star Nicolas Cage mit seinem eigenen Motorrad abgebildet werden.
Werbung macht die Fotografin und Fotokünstlerin nicht für sich. Alles läuft über die vorteilhafte Mundpropaganda. Einzig auf Facebook ist Marion vertreten – hier werden die Fans ihrer Bilder fündig und können teilweise auch die neuesten Arbeiten einsehen.
Je nach Aufwand der Bildbearbeitung verlangt Marion Edema zwischen 50 und 300 Euro. Gewünschte Fototermine erhält man unter Telefonnummer: 09337/9898132.

Roland Schwerdhöfer

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